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Neuigkeiten aus dem Landhaus

Neuigkeiten aus dem                                                        Schönau, Nov. 2019







Sehr geehrte Gäste, liebe Freunde unseres Hauses.


Nachfolgend möchten wir Sie auf den Artikel von Petra Würth in der Ausgabe der Rheinpfalz vom 06.11.2019 hinweisen.

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Mit freundlicher schriftlicher Genehmigung des Deutscher Allergie und Asthmabund e.V. veröffentlicht.


In der Ausgabe “ALLERGIE konkret” 2/2017 dem Magazin des
Deutscher Allergie und Asthmabund e.V.
ist unser Haus mit einem Beitrag unter dem Titelbeitrag: “Spitzenköche tischen auf “ vertreten.

Abschied mit Wehmut


Seit 26 Jahren ist das Landhaus Mischler eine angesagte Adresse, wenn es um gutes Essen geht. Nun haben sich die Inhaber Julitta und Udo Mischler entschlossen, das Restaurant zu verkaufen. Obwohl es richtig gut läuft. Doch familiäre Gründe geben den Ausschlag.


Schönau


Beide sind Gastronomen aus Leidenschaft, nie ging es ihnen nur ums Geld. An erster Stelle stand immer die Zufriedenheit der Gäste. Das kann man auch daran festmachen, dass ihre Küche ganztägig geöffnet hat – eine Seltenheit. Das Restaurant läuft gut, Stammgäste kommen aus der Umgebung, aber auch aus dem Mannheimer und Karlsruher Raum. „Wir haben über viele Jahre hinweg viel Wertschätzung von unseren Gästen erfahren und hatten immer Freude bei unserer Arbeit“, sagt Julitta Mischler.


Bewusst für Heimat entschieden


Udo Mischler hatte den Betrieb 1993 von seinen Eltern übernommen und sich damals ganz bewusst für Schönau entschieden, obwohl ihm damals, als bester Meister seines Jahrgangs, alle Türen in Europa offen standen. „Ich hab’ das auch nie bereut, wir hatten tolle Gäste, hervorragende Mitarbeiter und freundliche Nachbarn“, sagt er. „Der Laden läuft, der Tourismus in unserer Gegend wächst – nur wir werden nicht jünger“, fügt er an. Man sei eben keine 30 mehr. Der Küchenchef geht auf die 60 zu. „Die Regenerationszeit dauert einfach mit zunehmendem Alter immer länger; ich denke, das kann jeder nachvollziehen, der in unserem Alter ist“, sagt er. „Dazu kommen familiäre Gründe.“

























Alles zusammen bewege sie schon eine ganze Weile, und vor einigen Wochen hätten sie gemeinsam entschlossen, das Restaurant aufzugeben. „Am liebsten wäre uns natürlich, wenn wir einen Nachfolger finden könnten, der das Ganze nahtlos übernimmt, sodass der Betrieb nicht geschlossen werden muss“, sagt Mischler. „Das wäre auch für das Dorf das Beste und für den Tourismus hier.


Haus, Restaurant und Küche seien in Schuss und auf dem neuesten Stand – „wir haben immer investiert, und zwar hochwertige Einrichtung, nichts schleifen gelassen“, sagt Julitta Mischler. „Jemand, der das hier übernimmt, kann einfach loslegen. Und wenn man die Tür aufschließt, kommen auch schon die ersten Gäste, es ist kein wirtschaftliches Risiko.“


Ende April ist Schluss


Ein wenig Wehmut sei schon dabei, sagen beide. „Aber wir wollen aufhören, bevor es so weit ist, dass wir beide nicht mehr können, und vor allem, bevor die Qualität darunter leidet“, sagt Udo Mischler. Nun haben sie die Immobilie über die VR-Bank in Dahn zum Verkauf ausgeschrieben. Aber selbst wenn sich kein Käufer findet, steht für beide fest, dass sie Ende April schließen werden.